13. Hennesee Panoramalauf

 

19.04.2026

5 / 10 / 17,5  km

 

Arkadius im Sauerland

Endlich war es soweit! Es war der 19. April und endlich der ersehnte erste Lauf in diesem Jahr im Sauerland!

Ich mag die dezent bergigen Läufe auf Distanzen bis zum Halbmarathon oder etwas darüber hinaus.

Denn inmitten der schönen Landschaft läuft immer ein Gefühl von Freiheit mit und der Mensch wird eins mit der Natur!

Der 13. Hennesee Panoramalauf war mal wieder eine willkommene Gelegenheit für einen solchen Lauf. Kurzentschlossen machte ich mich auf den Weg Richtung Meschede zum Hennedamm, um mich dort zum Panoramalauf über 17,5 Kilometer nachzumelden. Darüber hinaus kann man dort auch auf Distanzen über 5 und 10 Kilometer starten, wobei sich diese Strecken nur auf den Uferweg beschränken. Kinderläufe wurden ebenfalls angeboten und die (Nordic-)Walker kamen bei dieser Veranstaltung auch auf Ihre Kosten.

 

Der Panoramalauf führt über angrenzende Höhenwege und bietet nicht nur zum Finale hin ein tolles Panoramabild auf den Hennesee, sondern auch schon von Beginn an schöne Ausblicke auf die umliegende "Berglandschaft".

 

Auf den ersten Kilometern muss man sich die anstehenden Höhenwege aber zunächst verdienen. Zwischen dem 1. und 4. Kilometer heißt es erstmal die Zähne zusammenbeißen und einen Anstieg von etwa 175 Höhenmetern bewältigen. Zwar beginnt später bei Kilometer 6 ein weiterer Anstieg, der fällt allerdings etwas dezenter aus. Bei Kilometer 9 etwa hat man das Schlimmste überstanden, und kann sich über einen herrlichen Sinkflug über die Sauerländer Landschaft freuen.

Vor zwei Jahren nahm ich hier das letzte Mal teil und entschied mich damals alle 3 Distanzen hintereinander zu laufen. Dieses Mal beschränkte ich mich nur auf den Hauptlauf und nutze diesen für einen progressiven Lauf. Erst langsam und später flott. Zu meiner Überraschung kam dabei eine ähnliche Zeit wie vor zwei Jahren heraus, obwohl ich anfangs "herumgeschludert" bin. Das Wetter spielte einigermaßen mit. Es war hier und da etwas matschig auf den Wegen, aber insgesamt waren die Bedingungen angenehm. Leider hatte ich meinen Bauchgürtel zu Hause liegengelassen, so dass ich mein Handy nicht einstecken und keine Bilder von der Strecke machen konnte. So konnte ich mich aber ganz auf meinen Geist und Körper konzentrieren und mit der Natur verschmelzen.

Es war eine schöne Gelegenheit eine Woche vor dem nächsten Marathon in Hamburg hier wenigstens noch ein paar Kilometer zu sammeln.

 

 

 

Denn nach den Erlebnissen in Afrika und der kleinen anschließenden Regenerationsphase war für eine vernünftige Marathonvorbereitung überhaupt gar keine Zeit.

 

Dafür aber Zeit für diesen herrlichen Panoramalauf, der Geist und Körper in Einklang bringt und mich persönlich mental auf den nächsten Marathon vorbereitet hat!