Eisige Temperaturen am Förderturm
Für sieben wagemutige LWT'ler ging es am Sonntagmorgen nach Bönen zur mittlerweile 9. Edition des Laufs am Förderturm in Bönen.
Mit Mut und Entschlossenheit stellten sich Jennifer, Olga, Manfred, Jürgen, Wernfried, Friedhelm und Arkadius tapfer den tiefen Temperaturen auf zwei unterschiedlichen Distanzen.
Während unsere AK70 Elite auf der Sprintdistanz ab 10:15 Uhr glänzen wollte, gingen Jennifer und Olga eine Stunde später auf der 10 Kilometer Wendepunktstrecke auf Bestzeitenjagd. Nur Arkadius konnte sich nicht entscheiden, welchen der beiden Läufe er absolvieren sollte. Um sich nicht weiter den Kopf darüber zu zerbrechen, entschied er sich pragmatisch und nahm - wie schon letztes Jahr - an beiden Läufen teil.
Vor den Starts wurde noch darüber gegrübelt, ob es heute eine rutschige Angelegenheit wird. Es war jedoch halb so wild. An der einen oder anderen Stelle musste man zwar etwas aufpassen und in den Kurven natürlich Vorsicht walten lassen, aber insgesamt ließen sich beide Strecken für diese Witterungsverhältnisse gut laufen. Entlang der Seseke war die Strecke überwiegend noch mit Schnee bedeckt, was aber auch kein allzu großes Problem beim Laufen darstellte. Bedingt durch den sehr sonnigen Tag und der Tatsache, dass kaum Wind vorhanden war, war auch die empfundene Temperatur gar nicht so schlimm. Wäre Arkadius seiner Linie treu geblieben, dann wäre es kein Problem heute auch in kurzer Hose zu laufen. Und spätestens nach dem Start wurde es allen LWT'lern deutlich wärmer!
Dass es allen unterwegs warm wurde, war nur die Bestätigung dafür, dass alle ihr Bestes gegeben haben. Und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Jennifer und Olga stellten Bestzeiten über die 10 Kilometer auf.
Friedhelm, Wernfried und Jürgen wurden Ihrer Favoritenrolle gerecht und teilten sich die Treppchenplätze 1 bis 3 in einem umkämpften Rennen unter sich auf, wobei letztlich Friedhelm mit großem Abstand die Nase vorn hatte.
Am beeindruckendsten war aber Manfreds Finish nach seiner Rückkehr in die Wettkampfszene.
Größter Respekt an ihn und Glückwunsch alle anderen Sieger und Bestzeitenaufsteller.
Die Veranstaltung war rundum gelungen, die Organisation wie gewohnt super und die Strecke entlang der Seseke bei dem Schnee ein echter landschaftlicher Hingucker.