Tag der Deutschen Einheit
Traditionell am Tag der deutschen Einheit fand der mittlerweile 12. Sparkassen Phoenix-Halbmarathon in Dortmund statt. Wie im Vorjahr war der Halbmarathon schon vor dem Meldeschluss komplett ausgebucht. Wer hier also in Zukunft mitlaufen will, sollte nicht allzu lange zögern, sich rechtzeitig anzumelden. Etwa 5000 Teilnehmer zählte die Veranstaltung in diesem Jahr. Darunter auch 231 Staffeln mit je 4 Läufern. Es war volle Hütte am künstlich angelegten See im Dortmunder Stadtteil Hörde. Die Startzone war schmal und entsprechend sehr lang. Als Zuschauer musste man den Eindruck haben, dass der Startdurchlauf der Teilnehmer nie enden wird.
Auf der ersten Runde um den Phoenix-See war es rappelvoll.
An Überholvorgänge war kaum zu denken. Zurückblickend war es eigentlich die ganze Zeit auf der Strecke ziemlich voll. Da passte es ganz gut, dass Katharina und ich, uns erneut auf einen Trainingslauf ohne Zeitdruck eingestellt haben. Für Katharina war es neben einer Sightseeing-Tour durch Dortmund auch ein gutes Training für einen 10 KM Straßenlauf in Berlin 9 Tage später. Für mich war es gut 2 Wochen vor dem Amsterdam Marathon wenigstens eine kleine Gelegenheit ein paar Kilometer zu sammeln. Bevor es in die Startaufstellung ging, trafen wir auf den Weg dorthin auf Olga, die uns nach einem kurzen Pläuschen einen guten Lauf gewünscht hat.
Ich hielt noch vor dem auch Start Ausschau nach Jennifer, die hier ebenfalls gestartet ist - und wie sich später herausgestellt hat, ein tolles Ergebnis bei ihren Halbmarathon erreicht hat!
Glückwunsch nochmal dazu!
Aber es war leider viel zu voll und die Chancen schlecht sich über den Weg zu laufen.
Um 11 Uhr fiel dann der Startschuss. Nach ungefähr einer halben Runde um den See hörte ich in dem Getümmel eine mir bekannte Stimme von der Seite meinen Namen rufen.
Es war Elke mit vielen weiteren LWT'lern, die an die Strecke gekommen waren, um sich das Spektakel der Menschenmassen am Phoenix-See anzusehen.
Die Strecke führt zunächst westwärts in Richtung der Industriekulisse Phoenix-West mit ihrem Hochofenwerk, weiter in Richtung Westfalenpark, den man auch durchquert und hier den schwierigsten Anstieg zum Fernsehturm hinauf überwinden muss. Ein großer Pluspunkt ist, dass die Strecke überwiegend durch verkehrsfreie und grüne Wege, Naherholungsgebiete und Parks verläuft. Später durchliefen die Teilnehmer zum Beispiel auch den Rombergpark mit seinem botanischen Garten. Ob hier der zukünftige Dieb die Titanenwurz schon im Auge und die Entführung von "David" beim Vorbeilaufen geplant hatte? Der Fall bleibt ungelöst... Vom Rombergpark ging es wieder nach Phoenix-West, um sich dann von der westlichen Richtung wieder dem Phoenix-See zu nähern. Diesen musste man zum Schluss noch einmal umrunden, bevor es in der "Hafen-City" über die Ziellinie ging.
Insgesamt herrschte eine super Stimmung an der Strecke. An einigen Hotspots zeigten sich sehr viele Zuschauer und haben mit Zurufen oder selbstgebastelten Pappschildern mit kreativen Sprüchen die Läufer angespornt. Die Anfeuerung durch die Zuschauer war 1A.
Es gab aber auch ein paar wenige Abschnitte, wo man zur Ruhe kommen konnte - jedenfalls von den Zuschauern, denn auf der gesamten Strecke war es, was die Läufer betrifft, immer voll.
Beim Zieleinlauf waren unglaublich viele Zuschauer zu sehen, dass es viel Freude bereitet hat hier zu finishen und diesen Lauf in guter Erinnerung zu behalten.
Alle Teilnehmer wurden mit einer schicken Medaille belohnt, dessen Mittelteil sich um 360° drehen lässt! Scheinbar ein neuer Trend, der sich aktuell bei Medaillen zeigt....